Männer

"Immer mehre Männer fragen sich, wie man als Mann, Vater oder Partner glücklich werden kann. ... Von beidem, von der verletzten Männerrolle und den guten Männerorten handelt dieses Buch." So der Text auf der Rückseite des im LIT Verlag erschienen Buches für ca. 34 € (wegen der geringen Auflage) des Psychodramatikers und Ehe- und Lebensberaters Christoph Hutter, der das Psychologische Beratungszentrum bei Lingen (an der Ems) leitet.
Man merkt es dem Buch sofort an: Hier redet kein Theoretiker der Männerforschung, hier schreibt einer aus seiner beruflichen Erfahrung mit Männer in der Beratung und spiegelt diese mit den Theorien der Männerforschung. Auch hier geht es um Vater sein, Mann sein, Junge sein, um Glück und gelingende Männlichkeit, um die politische Männerbewegung, um Gender und die Misandrie (Männerverachtung), um die Arbeitswelt und die Re-Traditionalisierung, um Partnerschaft und Freundschaft, um Feminismus und Frauenhass, um Psyche und Selbstsorge, um Männergesundheit und Männerkörper, um Autorität, Liebe, Männertypen und Partnerschaft etc. und auch - und dies ist bei diesem Buch besonders - in einem kleinen Teil um männliche Spiritualität und da und dort auch um biblische Bezüge, wenn sie sich in biblischen Männern anbieten (z. B. Abraham und Isaak), um daraus etwas für das Männer leben heute ab zu leiten. Die Vielzahl der Themen können bei "nur" 290 Seiten nicht so in die Tiefe ausgeführt werden. Sie sind gut lesbar, in normal verständlicher Sprache und lassen erkennen, dass der Autor viel theoretisches Hintergrund wissen hat, das in den Fußnoten zu weiterer Männerliteratur zum Ausdruck kommt. C. Hutter gelingt es immer wieder, größere männertheoretische Werke innerhalb seiner Themen verständlich und kurz zusammengefasst dem Leser nahe zu bringen, so dass man nicht gezwungen ist, dieses Buch zu kennen. Dies ist ein großer Gewinn. Es hat genügend theoretische Tiefe für den Mann der mehr von sich kennen will als nur seine Eigensicht oder die seiner Frau. 
Ein weiterer Schwerpunkt des Buches ist das Thema: Gesellschaft und Mann sein. Hier wird der Blick vom Individuum weg nach außen, in das Größere unseres Männerlebens hinein geweitet und sinnvoll ergänzt. 
Mein Fazit: Christoph Hutters Buch kann mit Björn Süfkes Buch: "MännerErfindet.Euch.Neu" durchaus in Konkurrenz treten. Man ist schneller durch, da es keine langen "Selbstgespräche" enthält sondern gleich kompakt die Dinge analysiert. Wer es gelesen hat ist gescheiter und hat einen weiteren Horizont über das, was mit Mann sein und Männer leben heute zu tun hat und erspart sich vermutlich auch erst einmal eine Beratungseinheit in seinem Institut. Wenn das nichts ist!
Stephan Burghardt, Männerreferent im emnw

Der andere Mann

Ganz neu im Psychosozial-Verlag erschienen ist dieses 254 seitige Buch von Prof. Dr. Phil, Dr. h.c. Josef Christian Aigner herausgegeben. Eine Sammlung von 12 Aufsätzen zu den Männerthemen: Der andere Mann - Der werdende Mann (also die Jungs) - Der erzählende Mann (Männlichkeit) - Der VaterMann - Der Strukturierte Mann (Aggression und Autorität in der Vaterschaft) - Männer im Kindergarten - Erfahrungen aus der Männerberatung - Männer leiden anders (Erfahrungen aus der Therapie) - Die andere Geschlechterpolitik - Männerbildung als Anders-Ort - Gender aus anthropologisch/theologischer Sicht  und Das Andere in uns (Yin und Yan). Hinter allen diesen Ausätzen stecken i. d. R. namhafte Männer mit Titel wie Dr. Phil., Dipl. Psych., Dipl. Päd., Mag. rer. nat und Dr. rer.soc und andere Titel wie Psychologe, Pädagoge, Soziologe, Germanist, Familientherapeuth etc. Der jüngste der Autoren ist Jahrgang 1978, der älteste Jahrgang 1947.
Angesichts dieser Titelfülle darf man nicht erschrecken. Die meisten Aufsätze sind nah am Männerleben geschrieben, wenig abgehoben, nicht nur theoretisch. Man merkt den Autoren an, dass sie das Männerleben wirklich intensiv wissenschaftlich beleuchtet und meist auch brauchbaren Schlüsse und für mich auch neue Ideen daraus abgeleitet haben. Bei 3-4 dieser Aufsätzen empfand ich das theoretische Konzept der Aufarbeitung des Themas in sich schlüssig, aber als aktiver Männerarbeiter doch weit weg von der Lebensrealität, viel zu theoretisch und zu voll mit Fachausdrücken. Für Theoretiker in der Männerforschung sicher interessant, aber eben wenig geerdet.
Die Diskussion um Biologie oder soziales Gewordensein von Männern, um hegemoniale Männlichkeit (Conell'sche Theorie) die heute immer noch gesellschaftlich systemerhaltend wirkt (oder auch nicht), um die Frage nach guter oder schlechter Männlichkeit geht es, um Männerverhalten, Vatersein und Aggression und natürlich um die Genderfrage und ihre fruchtbaren oder "furchtbaren" Konsequenzen auch der Männerablehnung (Misandrie) geht es, so dass der Leser das Buch hinterher mit Gewinn für sein Männerleben schließen kann. Man liest es aber nicht mal schnell vor dem einschlafen, auch wenn die in sich abgeschlossenen Aufsätze jeweils nur ca. 20 Seiten umfassen. Man muss konzentriert dabei sein und bleiben. Das jeweilige Literaturverzeichnis verweisen akribisch auf die Ur-Fundstellen für den, der dort noch Weiteres nachlesen will und sie bewegen sich im anerkannten Bereich heutiger Männerforschung. Für ca. 25 € ist es im Buchhandel erhältlich.
Wird das Buch seinem Titel gerecht? Gibt das Buch Anleitung, hinterher anders Mann sein zu können? Und was oder wer wäre dann dieser andere Mann? Diese Frage bleibt offen. Nicht ganz klar wird auch, was der "alternative" Blick auf ... Männer von heute sein soll. Alternativ zu was? Männer sind immer alternativ - zu anderen Männern. Der Titel ist etwas steil (verkaufsfördern) formuliert, aber viele Anregungen bietet das Buch trotzdem, da oder dort ein anderes, als seitheriges eigenes Mannsein zu wagen, wenn Mann will.
Stephan Burghardt, Männerreferent im emnw

 

 

"Mann, Papa! Wie läuft's?"

Alexander Schweda, dem "Familien"-Redakteur des Evang. Gemeindeblattes, ist in diesem 200 seitigen Buch (das in der Edition Evang. Gemeindeblatt erschienen ist) gelungen, 3 Generationen Vater sein - also sein eigenes Vater sein, das seines Vaters und dessen Vaters - miteinander zu verknüpfen und erkenntnisreich, fröhlich und lebensfroh in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dar zu stellen. Der Untertitel: "Was Väter ihren Kindern mitgeben können" ist Programm und Roter Faden des Buches, das sich in die Kapitel: Musik-Heimat-Sport-Frieden-Träume-Bildung-Sexualität und Geschlechterrollen-Natur-Schmerz-Sehnsucht nach der Fremde-Gott und Liebe unterteilt. Bei allem bleibt er lebensnah, untermauert mit konkreten Erlebnissen und Beispielen aus seinem eigenen Leben, die auch aus dem Leben irgendeines heutigen Vaters stammen könnten. In vielem findet man sich als Vater wieder, vieles regt zum Vergleich der eigenen Vaterrolle bzw. des eigenen Verhältnisses zu seinem eigenen Vater an. Vieles ist für heutige Väter und ihre Väterrollen gelungene Anregung. Dass A. Schweda das Leben mit einem Langstreckenlauf vergleicht (und sein Buch auch so angelegt ist, da er selber gerne lange Strecken läuft) führt einen auf zusätzliche Assoziationen als Leser.
Zu jedem dieser 12 Kapitel hat A. Schweda real existierende Männer um ihre Meinung gebeten (Interviewstil), was ihnen ihr Vater mitgegeben hat, was sie ihren Kindern mitgeben wollen bzw. mitgegeben haben.
Einzig die Liedtexte (es gibt zu diesem Buch auch eine CD mit Liedern zur Gitarre von A. Schweda) fallen manchmal etwas aus dem Rahmen und stehen inhaltlich etwas Abseits. Vielleicht wären statt dessen Väter-Kinder-Jugendlichen-Bilder besser gewesen, damit das Textgesicht des Buches etwas unterbrochen wird. Bilder wecken Vateremotionen, wie das Bild des Covers, und Vateremotional ist das Buch allemal.
Insgesamt ein gelungenes Buch (für weniger als 15 €) und wirklich lesenswert für Väter, die 'Anregungen brauch für ihr eigenes Vater sein, darüber, was man heute als Mann und Vater den Kindern mitgeben kann und sollte - und für die, die ihrer eigenen Geschichte in Erinnerung an ihren Vater etwas näher kommen wollen.
Stephan Burghardt

"Männer Erfindet. Euch. Neu."

Der Titel sagt schon, was die Aufgabe ist, die Björn Süfke, langjähriger, selbstständiger Psychotherapeut in der Männerberatung bei Bielefeld und beim Konvent der Bezirksmännerpfarrer als Referent 2016 in Stift Urach anwesend, den Männern ins "Stammbuch" schreiben will, besser gesagt, sie einladen will, sich an diese Aufgabe zu machen.
Auf ca. 380 Seiten legt er ausführlichst verschiedene Männer-Lebens-Situationen dar wie in einem Art Beratungsgespräch bzw. Selbstgespräch. B. Süfke denkt in diesem Buch laut nach, was auf die Dauer etwas ermüdet, weil sich Gedanken an Gedanken reiht, unterlegt mit flotten Sprüchen und Humor, aber dann doch auch wieder hin zieht und sich wiederholt.
Zwei Themen bearbeitet er besonders intensiv: Die Traditionelle Männlichkeit und damit einhergehend den Mann, der keinen eigenen Zugang zu seinen inneren Gefühlen hat, entweder durch seine eigene Lebensgeschichte, oder die gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen/Abwertungen, die bereits weit in der Geschichte zurück liegen. Er greift bei dieser Idee auf Christoph Kucklicks Buch: "Das unmoralische Geschlecht - zur Geschichte der negativen Andrologie" zurück, der in diesem Buch die Geschichte der negativen, männlichen Zuschreibungen ausführlich darlegt.
Natürlich werden auch die Themen Gesundheit, Definitionsmacht, Angst, Männertypen, biologisches Geschlechterverhalten, Sexualität, Arbeit, Vater sein, Sucht, Suizid, Frauenemanzipation und Feminismus etc. von ihm umfassend beschrieben, erläutert und kommentiert, teilweise ergänzt mit Ereignissen aus seiner Männerberatungspraxis. 
Dass es weder eine nur schlechte alte, noch eine nur gute neue Männlichkeit gibt, erläutert er genauso einleuchtend wie die Schwierigkeit, dass es eben - im Gegensatz zur Frauenbewegung - wenig gibt, was sichtbar an Erfolg (individuell und gesellschaftlich) bei einer Männerbewegung zutage treten könnte. Deshalb gibt es diese seiner Meinung nach auch nicht, zumindest nicht bisher, und er wünscht sie sich im großen Stil auch nicht. Denn: "Männer Erfindet. Euch. Neu" ist persönlich und individuell gemeint. Anweisungen dazu gibt er nur in Ansätzen. Männer-lebens-rezepte sind nicht zu finden, nur Anregungen, die man selber für sich weiterdenken muss. Ausdauernde, sich selbst reflektierende Leser ersparen sich mit dieser Lektüre die eine oder andere Männerberatungssitzung danke Süfkes ausführlicher Gedanken. Sich schnell mal zu informieren, geht nicht.
Seine Vision am Ende des Buches: Die Männlichkeit hinter sich zu lassen und einfach nur Mann zu sein - ist mehr als visionär. Was wäre ein Mann - ohne seine eigene Männlichkeitsidee, die sich in der Summe, weil es viele Männer eben auch so machen, wiederum als gesellschaftliche Männlichkeit niederschlagen würde? "Die schöne, die richtig schöne neue Männlichkeit müsste eine sein, die sich am Ende selbst abschafft" (S. 380). Warum dann der ganze Aufwand, 381 Seiten dazu zu lesen für ca. 20 €? Wer diese Vision umgesetzt bekommt, kann sich gerne bei mir im emnw melden.

Stephan Burghardt, Männerreferent

Männlich glauben

In seinem ca. 170 Seiten starken Taschenbuch versucht Manfred Gerlach, evang. Theologe und Geistlicher Leiter der Ev. Bildungsstätte Kloster Germerode in Kurhessen-Waldeck, sich der männlichen Spiritualität zu nähern. Dies ist ein schwieriges Unterfangen, weil sie nicht eindeutig, und für jeden Mann gleich ist und gleich gelebt wird. Er versucht an den Begriffen: Männliche Körperlichkeit, Lebensübergänge bewältigen, sich einer Aufgabe stellen, Kraft, Macht und Ohnmacht, Christus erkennen, geistliches Mentoring etc. die Herausforderung, einen eigenen spirituellen Weg zu finden, dar zu stellen und bietet dazu vielseitige Hilfestellung an. Mehrer konkrete Meditaionsübungen für zu Hause befinden sich ebenfalls in dem Buch. Er kreist immer um die Frage, wie Männer heute ihren geistlichen Weg finden und gehen können, dass Religion auch heute noch wichtige Lebenskräfte in sich birgt und was es konkret heißt, geistlich-spirituell zu leben, ohne dass Manfred Gerlach einer übertriebenen Religiösität das Wort redet. Das Buch ist im Kreuz Verlag 2014 erschienen, liest sich leicht und ist wirklich praktisch, inspirierend angelegt. Ein Muss für Männer, die eigene Glaubensfragen/-zweifel haben.
Stephan Burghardt

Väter der Bibel

Uwe Birnstein, geb. 1962 und Evangelischer Theologe, in Berlin lebend, versucht in diesem ca. 180 Seiten starken Buch 20 Männer bzw. Väter der Bibel für unsere Zeit zu durchleuchten. Adam, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Josef, Juda und Lot, Jeftah, Saul, David, Salomon, Tobias, Hiob, Hosea, Zacharias, Josef von Nazareth, Zebedäus, Jairus, Herodes und den Vater des sog. verlorenen Sohnes. Manche kennt man, manche nicht. Bei manchen wird vor allem die Vaterseite herausgestellt und interpretiert, bei manchen ihre Männerseite, da von Ihnen nicht viel über ihr Vatersein bekannt ist. Dies ist bei allen Gestalten etwas die Schwierigekeit, weil die biblischen Texte selber nicht die Wichtigkeit dieser biblischen Männer auf ihre Vaterrolle legen wie wir heute.
Von da her ist manches theologisch-philosophische Deutung, die Uwe Birnstein an einzelne Bibeltexte anlegt, aus seiner heutigen Sicht. Dies hat aber den Vorteil, dass seine Aussagen und Schlüsse zeitgemäß, gut lesbar und nachvollziehbar sind, weniger theologisch als mehr vaterseins-tauglich. Manchmal fällt einem beim Lesen die eigene Erziehungsarbeit ein, manchmal die eigene Kindheit und der eigene Vater. Mann selber kann sich dem anschließen und es zu seiner Sicht der Dinge machen, oder verwerfen. Das Buch ist im Herder Verlag 2013 erschienen und ist - nicht nur für VäterMänner - lesenswert.
Stephan Burghardt

Lebe was du fühlst - eine Autobiografie von Walter Kohl

"Lebe was du fühlst - von der Freiheit glücklich zu sein, der Weg der Versöhnung"
Was macht Walter Kohls Buch zu einem Männerbuch? Es unterscheidet sich von sonstigen Ratgebern in Sachen „Echt leben“ dadurch, dass da nicht einer gute Ratschläge gibt, oder psychologisches Fachwissen darstellt, nein hier kommt einer zu Wort, der selbst den Weg der Versöhnung gegangen ist. Wenn Sie mehr wissen wollen, dann lesen Sie hier weiter. Markus Herb, Landesmännerpfarrer

Männer Gottes

Das im Kösel Verlag erschienene Taschenbuch nimmt 12 Männer aus der Bibel und der kath. Tradition in den Blick und schaut genauer hin, was an diesen längst verstorbenen (und auferstandenen) Männern für unser Mannsein heute als hilfreich zu erkennen ist. Neben den biblischen Figuren Jeremia, Tobias und Tobit, Josef (von Nazaret), Jesus und Paulus sind es große "Heilige" wie Franz von Assisi, Benedigt von Nursia, Martin von Tours und für evangelische eher unbekannte wie Sebastian Jakob, Franz Jägerstätter und Konrad von Parzham. Etliche der Autoren sind in der Männerarbeit aktiv, vornehmlich aus dem kath. Umfeld und deshalb auch teilweise Ordensbrüder.
Bei den einzelnen Figuren werden aktuelle Männerthemen reflektiert, die sich dann z. B. unter folgenden Überschriften niederschlagen: Geradestehen für sein Leben; Mann als Opfer; Männersolidarität; Bruderkonflikt um Dominanz; Robust zur Sache gehen; Gesegnet - und dennoch; Vertrauen ohne Drehbuch; Potenz der Vaterschaft; Sein Geschick in die Hand nehmen usw.
Jeder Figur wurden ca. 12 Seiten gewidmet (insgesamt 153 Seiten) und führt den Leser tiefer in das Leben der seiter vielleicht geahnte Männerfigur ein, verbleibt dann in einer leicht lesbaren Schreibweise aber am praktischen Leben dieser Männer und leitet dann auch praktisches ab für das Männerleben heute.
Mir hat vor allem die Beschreibung des Josef von Nazaret von Peter Modler gut gefallen, den er mir in neuer Weise nahegebracht hat. Ein Buch gut geeignet für den Weihnachtsurlaub (oder sonstigen Urlaub), das nicht zu schwer und nicht zu tief Mannsein aus christlicher Sicht beleuchtet und gute Anregungen für "männliche Veränderungen" gibt. Kostenpunkt: 14,99 €

Das entehrte Geschlecht

Ralf Bönt, von Beruf eigentlich Physiker, jetzt Vater und Schriftsteller, formuliert und beantwortet klar, provokativ und differenziert Fragen, die Männer im Blick auf ihre Rolle in einer fortschreitenden feminisierenden Gesellschaft stellen (sollten). Er analysiert das heute im öffentlichen Diskurs vorherrschende Männerbild und fordert einen neuen Umgang der Männer - mit sich selber - und im Miteinander von Männern und Frauen in der Zukunft. Eine ausführlichere Buchbesprechung finden Sie hier. Stephan Burghardt

Bin am Meer - Eine Reise in ein anderes "MännerIch"

"Bin am Meer", kein Männerbuch für Angler und solche, die es werden wollen. Ein Buch, das Männer mit auf eine Selbstentdeckungsreise führt, ein Buch einer Männerfreundschaft besonderer Art und einer Männerauszeit, die anders kam, als erwartet. Hier ist eine ausführliche Rezension von Stephan Burghardt.

Väter Los

Matthias Stiehler, Dr. psych. geb. 1961, Mitherausgeber des "Ersten Deutschen Männergesindheitsberichts und Autor von " Der Männerversteher" beschreibt in seinem neuen Buch, dass nicht die Väter in unserer Gesellschaft fehlen, sondern die Väterlichkeit als spezifische Eigenschaft des Vaterseins. Hier dazu die Rezension von Landesmännerpfarrer Markus Herb.