Männeralpin Dolomiten III – schwindelerregend und faszinierend

Gut gelaunt starteten 15 Männer – Mitte 30 bis Anfang 70 – zu sieben gut geplanten Tagen rund um die Drei Zinnen. Los ging´s nach einer kurzen Vorstellung bei Misurina mit dem Aufstieg zum Rifugio Fonda-Savio.

Über den Bonacossaweg und die Auronzohütte gelangten wir, die Drei Zinnen nordwestlich umrundend, zur gut besuchten und noch besser gelegenen Rifugio Antonio Locatelli (Drei-Zinnen-Hütte). Der direkte Blick auf die Nordwände der Drei Zinnen und Stellungen aus dem ersten Weltkrieg war nicht nur für uns aufregend, sondern auch für eine Vielzahl von Besuchern aus Fernost.

Tags darauf bestiegen wir den Paternkofel, Helm und Stirnlampe erleichterten die Passage durch den Kriegstunnel und das Klettersteigset ermöglichte ein entspanntes Ankommen auf dem Gipfel. Mit Grausen realisierten wir dort die unvorstellbaren Kämpfe und entsetzlichen Zustände während des ersten Weltkriegs. Weiter ging es dann über die einladende Büllelejochhütte zur Zsigmondyhütte. Schon beim Abstieg zur Hütte ist der von italienischen Soldaten in die Westwand des Elferkofels gesprengte Alpinisteig zu erkennen, unser Ziel für den nächsten Tag.

Der Donnerstag, der Tag der Königsetappe, begann mit strahlendem Wetter. Eine Gruppe beging den Alpinisteig zweimal. Die andere Gruppe wollte unbedingt ihre Knie beim Abstieg zur Talschlusshütte und Wiederaufstieg zum Rifugio Comici testen und gelangte prompt in den einsetzenden Regen.

Am Samstag: Abstieg und Abschied mit „ Möge die Straße uns zusammenführen“. Alle waren von den zurückliegenden Tagen beglückt und zufrieden, dass sie die gesamte Tour wie geplant mitgehen konnten.

Den ausführlicheren Bericht mit einer Darstellung der Route finden Sie hier

Gerolf Marbach, Teilnehmer MännerAlpin 2019