Start up oder Dran bleiben?

Ein intensives Wochenende in der Owener Hütte (einem Selbstversorgerhaus am Fuße der Schwäbischen Alb) liegt hinter uns. Absichtlich haben Tilman Kugler (Kath. Männerarbeit) und ich kein „normales“ Tagungshaus gewählt, denn für Ehrenamtliche, die in die Männerarbeit vor Ort einsteigen wollen bzw. sie mit neuen Ideen weiter betreiben wollen, ist das eigene „Hand anlegen können“ Voraussetzung.

Es geht in der Männerarbeit in der Regel nichts von alleine, es braucht die Ideen und die „Tatkraft“ von Männern. Mit 11 Personen war die Gruppe so groß, dass der Austausch intensiv und persönlich zugleich war: Wie bin ich zur Männerarbeit gekommen, was ist meine persönliche Motivation? Was sind die Themen und Fragestellungen an das Leben von Männern heute? Welche Antworten bietet die Männerforschung? Was kann Kirche zur Weiterentwicklung des eigenen Männerbildes und zur Glaubensentwicklung heute beitragen? Was die Fachstelle des emnw bzw. die der Kath. Männerarbeit der Diözese? Was muss man beachten, wenn man mit einem Männervesper, einer Männergruppe, einer Vater-Kind-Aktion vor Ort bzw. im Dekanat starten will? Wo gibt es Unterstützung?

Dies waren die Themen, die wir gemeinsam bearbeitet haben. Samstagnachts ging es dann noch auf’s Hörnle (bei der Teck), um bei ganz passablem Wetter die Aussicht zu genießen und der Abendandacht zuzuhören.

Insgesamt ein gelungenes Männerseminar – dem hoffentlich Taten folgen werden.

Stephan Burghardt, Männerreferent des emnw